Schmerzen am Bewegungsapparat können unsere Aktivität und Lebensqualität stark beeinträchtigen. Eine beginnende Arthrose, die sich durch Morgensteifigkeit und ziehenden Gelenkschmerz ankündigt, ist häufig die Ursache solcher Schmerzen. Aber auch Erkrankungen an Bändern, Sehnen und Muskeln (z. B. bei Sportverletzungen) können unsere Beweglichkeit erheblich einschränken. Schädigungen an den jeweiligen Gewebestrukturen sowie Entzündungen verursachen dabei den Schmerz.

Mit der Injektion von plättchenreichem Plasma (PRP) steht Ihnen ein effektives, alternatives Therapieverfahren zur Schmerzlinderung und Verbesserung Ihrer Beweglichkeit zur Verfügung. Durch die Injektion eines von Ihrem eigenen Blut gewonnenen Blutplasma-Konzentrats werden die natürlichen Selbstheilungskräfte angeregt. Das geschädigte Gewebe kann dadurch schneller und effektiver regenerieren.

Mit allen guten Wünschen für Ihre Gesundheit,
Ihr Praxisteam

 

DIE BIOAKTIVE THERAPIE MIT PLÄTTCHENREICHEM PLASMA (PRP)

Plättchenreiches Plasma (PRP) ist ein biologisches Produkt, das aus Ihrem eigenen Blut gewonnen wird. Dadurch ist es sehr gut verträglich, sicher und ohne Allergierisiko.

Über ein spezielles Aufbereitungsverfahren wird aus Ihrem Blut eine hohe Konzentration an körpereigenen Blutplättchen (Thrombozyten) gewonnen, um anschließend als Injektionslösung in das erkrankte oder verletzte Gewebe gespritzt zu werden.

Die körpereigenen Thrombozyten enthalten eine große Menge an Wachstumsfaktoren, welche die Reparatur- und Regenerationsprozesse des Gewebes aktivieren bzw. beschleunigen. Insbesondere die schmerzhaften Entzündungsvorgänge, die eine Verletzung „begleiten“ und oftmals den Einsatz von Kortison durch den behandelnden Arzt erforderlich machen, sprechen sehr gut auf eine Behandlung mit PRP an.

Wissenschaftliche Studien belegen zudem weitere positive Effekte des PRP, z. B. eine Anregung des Zellstoffwechsels, die Bildung neuer Blutkapillaren sowie eine Reduktion des Bakterienwachstums. Alles zusammen eine gute Voraussetzung für eine effektive Regeneration geschädigter Gewebestrukturen und für einen schnelleren und besseren Heilungsprozess.

 

PRP: WIRKSAM BEI ARTHROSE UND VERLETZUNGEN AN SEHNEN, BÄNDERN UND MUSKELN

Dieses Therapieverfahren kann als Alternative oder als Ergänzung zu herkömmlichen Therapiemaßnahmen zur Beschleunigung des Heilungsprozesses in Frage kommen, zum Beispiel bei:

  1. Schmerzhaften, leichten bis mittelschweren Arthrosen (Grad I-III)
  2. Verletzungen an Sehnen, Bändern und Muskeln, zum Beispiel:
    • Tennisellenbogen
    • Springerknie
    • Fersensporn (beteiligtes Gewebe)
    • Achillessehnenbeschwerden
    • Degenerativer Meniskusriss u. v. a.

 

IHRE VORTEILE BEI EINER PRP THERAPIE:

  • Neue, innovative Therapieform
  • Nur körpereigene, biologische Wirkstoffe werden verwendet
  • Kein Allergierisiko
  • Schnelle Behandlung (< 30 Minuten)
  • Durchführung hier in dieser Praxis, keine Klinikeinweisung

In der Regel besteht ein Therapiezyklus aus 1 bis 5 Injektionen, die jeweils im Abstand von einer Woche erfolgen sollten, d.h. ein Behandlungszyklus kann bis zu 5 Wochen dauern. Falls danach erneut Schmerzen und Beeinträchtigungen auftreten sollten, kann die Behandlung wiederholt werden.

Noch ein Hinweis:
Die Effektivität einer PRP-Injektionstherapie ist durch viele wissenschaftliche Untersuchungen abgesichert. Dennoch wird sie leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Daher wird diese besondere Injektions-Therapie direkt mit Ihnen als sogenannte IGEL-Leistung (indivi¬duelle Gesundheitsleistung) abgerechnet.

 

 

Fragen?

Für eine eingehende Beratung zur PRP-Therapie in Saarbrücken stehen Ihnen unsere Orthopäden gerne zur Verfügung:

  • Dr. Marc Korpys
  • Dr. Yvonne Plitt-Wehnert
  • Dr. Wolfgang Loytved

Sie erreichen unsere Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Saarbrücken auf den Saarterrassen -> Kontakt

Uns allen ist es ein großer Wunsch, auch noch im Alter aktiv und in Bewegung bleiben zu können. Doch nicht selten spielen die Gelenke dabei nicht mit und bereiten große Probleme – manchmal auch schon in jungen Jahren.

Die Ursache dafür ist in der Regel ein altersbedingter Gelenkverschleiß durch fortschreitende Abnutzung der Knorpelschichten. Reibung im Gelenk verursacht dabei zunehmend Schmerzen. Entzündungen fördern zusätzlich den Gelenkverschleiß. Man spricht dann von Arthrose.

Alle Gelenke können von Arthrose betroffen sein, große wie auch sehr kleine. Am häufigsten sind es jedoch Knie und Hüfte aufgrund der hohen Belastung durch das Körpergewicht. Heute kann Ihnen eine Hyaluronsäure-Injektionstherapie helfen, den Beschwerden einer Arthrose rechtzeitig entgegenzuwirken. Welche Chancen darin liegen, erfahren Sie im Folgenden.

Mit allen guten Wünschen für Ihre Gesundheit
Ihr Praxisteam

 

DAS GESUNDE GELENK – GRUNDAUFBAU

Die Beweglichkeit und Funktion unserer Gelenke wird durch den, für alle Gelenke typischen Grundaufbau gewährleistet.

Jedes Element hat dabei eine ganz spezielle Funktion, die im gemeinsamen Zusammenspiel eine gesunde Gelenk¬funktion ermöglichen. Knorpelschicht und Gelenkflüssigkeit sorgen zusammen für ein reibungsfreies Gleitverhalten der Gelenkflächen und wirken zusätzlich als Stoßdämpfer. Die Gelenkinnenhaut produziert die Gelenkflüssigkeit und gibt diese an den Gelenkspalt ab. Umschlossen und geschützt wird das gesamte Gelenk von der Gelenkkapsel.

 

DIE KNORPELSCHICHT

Die Knochen an der Gelenkinnenseite werden durch eine Knorpelschicht bedeckt. Diese sorgt für ein reibungsfreies und stoßdämpfendes Gleiten der Gelenkknochen bei Bewegung. Knorpel besteht zu rund 65 % bis 80 % aus Wasser, der restliche Anteil besteht aus Knorpelzellen und verschiedenen Aufbaustoffen, z. B. Kollagen und der wichtigen, hochelastischen und wasserspeichernden Hyaluronsäure.

 

DIE GELENKFLÜSSIGKEIT

Die Gelenkflüssigkeit hat verschiedene Aufgaben: Neben der Funktion als Schmiermittel und Stoßdämpfer ist sie für den Gelenkstoffwechsel verantwortlich. Sie versorgt die Knorpelzellen mit allen notwendigen Aufbaustoffen und sorgt für den Abtransport aller Stoffwechsel-Abbauprodukte – bei gesunden Gelenken geschieht dies in einem ausgewogenen Gleichgewicht. Die Gelenkflüssigkeit wird von der Gelenkinnenhaut auf der Innenseite der Gelenkkapsel produziert; dieses wird durch Gelenkbewegungen gefördert. Gleichzeitig wird sie hierdurch gleichmäßig im Gelenk verteilt.

 

HYALURONSÄURE – DIE FORMEL FÜR MEHR BEWEGLICHKEIT

Wichtigster Bestandteil von Gelenkflüssigkeit und Gelenkknorpel ist die Hyaluronsäure. Sie ist für die gelartige Konsistenz der Gelenkflüssigkeit, d. h. dem Grad ihrer Zähflüssigkeit (Viskosität) verantwortlich. Außerdem ist sie aufgrund ihrer hohen wasserbindenden Eigenschaften für die Elastizität und auch stoßdämpfende Funktion des Knorpels entscheidend.

Im gesunden Gelenkstoffwechsel wird Hyaluronsäure fortlaufend in einem natürlichen Gleichgewicht auf-und abgebaut. Durch verschiedene Ursachen, z. B. bei Arthrose, insbesondere auch durch den natürlichen Alterungsprozess, kann dieses Gleichgewicht jedoch aus der Balance geraten und zu wenig neue Hyaluronsäure gebildet werden, sodass ein Mangel entstehen kann.

 

ARTHROSE – SCHMERZEN ALS ERSTER HINWEIS

Gelenkschmerzen und -steifigkeit können frühe Anzeichen einer beginnenden Arthrose sein. Besonders typisch ist ein sog. Anlaufschmerz in den großen Gelenken, z. B. nach langem Sitzen oder morgens beim Aufstehen. Im weiteren Verlauf einer Arthrose kommt es dann immer häufiger auch zu Belastungsschmerzen bei langem Stehen oder Laufen.

Ist eine Arthrose bereits weit fortgeschritten, treten auch in Ruhephasen Schmerzen auf, der sog. Ruheschmerz. Dieser kann sich zu Dauerschmerzen entwickeln. Schonhaltungen, Bewegungsvermeidung und der Griff nach Schmerzmitteln sind dann häufig die Folge. Spätestens jetzt wird die Lebensqualität stark beeinträchtigt.

Die eigentliche Ursache der Arthrose ist trotz intensiver Forschung bisher nicht vollständig geklärt. Viele Faktoren können an ihrer Entstehung beteiligt sein. Hierzu zählen: eine genetische oder familiäre Disposition, Gelenkfehlstellung (X-oder O-Beine), Übergewicht, ungünstige Lebensweise (zu wenig Bewegung, Nikotin, Alkohol) und chro¬nische Erkrankungen (z. B. chronische Nierenerkrankung, Diabetes mellitus).

Auch Sportarten mit einseitiger Belastung und hohen Verletzungsraten, wie z. B. bei Tennis, Volleyball und Fußball, sowie Berufstätigkeiten in häufig kniender/hockender Position, auch in Verbindung mit häufig schwerem Heben und Tragen, können eine Arthrose begünstigen.

 

MACHEN SIE RECHTZEITIG EINEN UNTERSUCHUNGSTERMIN

Eine Arthrose muss nicht immer sofort Schmerzen bereiten. Sie schreitet aber kontinuierlich und schleichend voran. Deshalb sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen mit uns sprechen – je eher, desto besser. Denn dann können rechtzeitig Therapiemaßnahmen gegen das Fortschreiten der Erkrankung ergriffen werden, um die Arthrose zu verzögern und die spätere Notwendigkeit eines möglichen Gelenkersatzes so lange wie möglich hinauszuschieben.

 

THERAPIEMÖGLICHKEITEN

Eine Arthrose kann auch heute noch nicht geheilt werden. Aber es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, um die Symptome, d. h. die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, in den Griff zu bekommen. Allgemeine Therapiemaßnahmen beziehen sich auf eine eventuell notwendige Änderung des Lebensstils. Eine gesunde Lebensweise, z. B. die Reduktion von Übergewicht und der Verzicht auf zu viel Schweinefleisch und Alkohol, und ausreichende Bewegung haben dabei einen positiven Einfluss auf die Erkrankung.

Moderates Bewegungstraining. Bewegung ist ein wesentliches Element der Arthrose-Behandlung. Hier können Sie selbst viel für ihre Gesundheit tun! Beim Sport sollten Sie sich auf gelenkschonende Aktivitäten beschränken. Ideal sind Sportarten mit fließenden Bewegungsabläufen ohne zu hohe Stoßbelastung, wie z. B. Schwimmen, Fahrradfahren oder Nordic Walking. Es gilt der Grundsatz: „Viel Bewegung, wenig Belastung!“

Kortison-Injektionen ins Gelenk kommen aufgrund ihrer raschen Wirksamkeit gerade bei akuten Gelenkbeschwerden, die mit starken Schmerzen, starker Bewegungseinschränkung und einer Gelenkschwellung einhergehen, in Frage. Aufgrund der starken Nebenwirkungen von Kortison bei längerfristiger Anwendung kommt diese Therapiemöglichkeit aber nur kurzzeitig in Betracht.

 

HYALURONSÄURE FÜR ALLE GELENKE

Eine gute Alternative, die sich im Gegensatz zu Kortison auch langfristig als Dauertherapie zur Verzögerung des Fortschreitens der Arthrose eignet, ist die Injektionstherapie mit HYALURONSÄURE.

Hyaluronsäure, die zur Injektion in alle kleinen und großen Gelenke geeignet ist, wirkt schmierend und stoßdämpfend und versorgt die Gelenkflüssigkeit und den Knorpel mit dem elementar wichtigen Nährstoff bzw. Gelenkbaustein.

Durch die Injektion von Hyaluronsäure ins Gelenk wird die Qualität der Gelenkflüssigkeit verbessert und ihr Mangel ausgeglichen. Auch die Stoffwechsellage im Gelenk kann dadurch wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Damit verbessert sich ihre Pufferfunktion sowie ihre Funktion als Gleit- und Schmiermittel.

Hyaluronsäure kann somit Ihrem Gelenk das zurückgeben, was es verloren hat – für mehr Freude an Bewegung!

 

WAS KANN EINE HYALURONSÄURE-INJEKTION BEWIRKEN?

Es hilft, die Symptome Ihrer Arthrose zu lindern, durch:

  • Verbesserung der Stoßdämpfer- und Schmierfunktion der Gelenkflüssigkeit
  • Erleichterung der Gelenkbeweglichkeit
  • Reduktion von Schmerzen

In der Regel besteht ein Therapiezyklus aus 3 bis 5 Injektionen, die jeweils im Abstand von einer Woche erfolgen sollten, d. h. ein Behandlungszyklus kann 3 bis 5 Wochen dauern. Falls danach erneut Schmerzen und Beeinträchtigungen der Gelenke auftreten sollten, kann die Behandlung wiederholt werden.

Noch ein Hinweis:
Die Effektivität einer Injektionstherapie mit Hyaluronsäure ist durch viele wissenschaftliche Untersuchungen abgesichert. Dennoch wird sie leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Daher wird diese besondere Injektions-Therapie direkt mit Ihnen als sogenannte IGEL-Leistung (individuelle Gesundheitsleistung) abgerechnet.

 

Fragen?

Für eine eingehende Beratung zur Hyaluronsäure-Therapie in Saarbrücken stehen Ihnen unsere Orthopäden gerne zur Verfügung:

  • Dr. Marc Korpys
  • Dr. Yvonne Plitt-Wehnert
  • Dr. Wolfgang Loytved

Sie erreichen unsere Praxis in Saarbrücken auf den Saarterrassen -> Kontakt

Ohne Wartezimmer und ohne Ansteckungsgefahr bieten wir Ihnen zur Befundbesprechung eine Videosprechstunde an. Eine Anfrage hierzu bitten wir Sie über unser Kontaktformular zu stellen. Wir melden uns darauf hin bei Ihnen.

Für ambulante, sowie für stationäre Operationen können wieder Termine vereinbart werden. Bitte melden Sie sich telefonisch oder über das Kontaktformular.

Tel: 0681 / 791550
E-Mail: praxis@orthounfallsaar.de

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
aufgrund der aktuellen Situation ist unsere Praxis ab Mai wie folgt geöffnet:
Montag – Donnerstag von 8.00 – 16.00 Uhr, Freitags 8.00 – 12.00 Uhr.

Eine offene Sprechstunde findet zurzeit nicht statt.

Betreten Sie die Praxis bitte OHNE Begleitperson und tragen Sie bitte einen Mundschutz.
Bitte beachten Sie beim Betreten der Praxis die allgemein geltenden Hygieneregeln.

Bitte kommen Sie nicht in die Praxis, wenn Sie sich krank fühlen und Symptome wie Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit haben, wenden Sie sich in diesem Fall telefonisch an Ihren Hausarzt.

 

 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, aufgrund der aktuellen Corona-Krise ist unsere Praxis bis Ende April nur noch von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr und nur im Notfallbetrieb geöffnet.

Eine offene Sprechstunde findet zurzeit nicht statt.

Betreten Sie die Praxis bitte OHNE Begleitperson.

Bitte kommen Sie nicht in die Praxis, wenn Sie sich krank fühlen und Symptome wie Fieber, Husten oder Kurzatmigkeit haben. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren Internisten.

Alle Termine am Nachmittag werden vorerst abgesagt.

Mit Hilfe der Arthroskopie (Gelenkspiegelung) können große und, aufgrund des technischen Fortschritts, mittlerweile auch kleinere Gelenke untersucht und Schäden an den Gelenkstrukturen behandelt werden. Dafür wird eine spezielle Sonde über einen kleinen Hautschnitt in das entsprechende Gelenk eingeführt.

Bei dem Arthroskop handelt es sich um ein dünnes Rohr, an dessen Ende eine Videokamera sitzt. Unsere Ärzte, in der Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Saarbrücken, können so die Gelenkstrukturen untersuchen. Zusätzlich steht eine Lichtquelle und eine Spül- und Absaugvorrichtung zur Verfügung. Über das dünne Rohr kann der Arzt während der Untersuchung spezielle Instrumente arthroskopisch einsetzen. Erkannte Schäden und Verletzungen können so direkt nach der Diagnose behandelt werden.

Diese Form der Behandlung/Untersuchung wird häufig bei Knie-, Schulter-, Hüft-, Ellenbogen- und oberem Sprunggelenk angewandt und dient vor allem der Abklärung von Gelenkbeschwerden und der Untersuchung von Gelenkverletzungen.

Häufige Ursachen sind:

  • Verletzungen durch einen Unfall
  • entzündliche Veränderungen
  • degenerative Veränderungen wie z.B. Arthrose

 

Vorteil gegenüber chirurgischen Eingriffen

Wesentlicher Vorteil gegenüber offenen chirurgischen Eingriffen ist die Schonung der gesunden Gelenkstrukturen. Weiterhin wird der Organismus weniger belastet, Heilungszeiten fallen oftmals kürzer aus und die Schmerzen nach der OP sind in der Regel geringer.

Nachbehandlung

Nach einer erfolgten Gelenkspiegelung sollte das behandelte Gelenk für eine Weile möglichst ruhig gehalten werden. Um eine optimale Heilung zu garantieren, werden schmerz- und entzündungslindernde Medikamente eingenommen und Maßnahmen wie Hochlagerung und Kühlung angewendet. Nach der Ruhephase folgt entsprechende Krankengymnastik, welche die Funktion des Gelenkes wiederherstellt.

Risiken

Die Arthroskopie ist eine relativ komplikationsarme Untersuchung. Zu allen möglichen Risiken klären wir Sie in unserer Praxis auf den Saarterrassen ausführlich auf und nehmen uns Zeit für Sie.

 

Sie erreichen uns:
Montag bis Freitag: 8:00 – 12:00 Uhr
Montag: 14:00 – 17:00 Uhr
Dienstag bis Mittwoch: 14:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag: 15:00 – 17:00 Uhr

Käthe-Kollwitz-Straße 13
66115 Saarbrücken
Tel: 0681 791550
praxis@orthounfallsaar.de

Wir behandeln in unserer Praxis sowohl Freizeitsportler als auch Leistungssportler operativ und nicht operativ bei Sportunfällen, Sportschäden und typischen Sportlererkrankungen.

Typische Sportlererkrankungen sind orthopädische Skelettbeschwerden, wie der Tennisellenbogen/Golferellenbogen, das Läufer- oder Fußballerknie oder der sogenannte Skidaumen. Ermüdungsfrakturen durch dauerhafte (einseitige) Belastungen oder Abnutzungserscheinungen von Gelenken (z.B. die Arthrose) werden ebenfalls von uns behandelt.

Früherkennung

Außerdem erfolgt in unserer Praxis eine Früherkennung von Fehlstellungen, Längenunterschieden, Muskelgleichgewichten u.v.m., zur Vorbeugung von Langzeitschäden.

Diagnostik

Neben der Diagnostik mittels Ultraschall und Röntgenaufnahmen, in unserer Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie auf den Saarterrassen in Saarbrücken, kann bei Bedarf auch ein „Kernspinn“ (kernspintomographische Abklärung) oder eine CT-Abklärung, durch Radiologen in Saarbrücken, durchgeführt werden.

Behandlungsplan

Zusammen mit Ihnen als Patient legen wir nach einer gründlichen Diagnostik einen individuellen Behandlungsplan fest. Dabei entscheidet sich, ob eine operative (operativer Eingriff) oder konservative Therapie (mit Orthesen, Tape-Verbänden, Gipsverbänden o.ä.) der beste Weg ist. Begleitende therapeutische Maßnahmen, wie z.B. Krankengymnastik, werden von uns entsprechend verordnet.

Zum 30.11.2018 schließt der Praxisstandort ‚Viktoriastraße‘.
Wir sind weiterhin auf den Saarterrassen für Sie erreichbar.
Bitte beachten Sie die geänderten Praxiszeiten. Weiterlesen

Meist ist fortgeschrittener Gelenkverschleiß (Arthrose) die Ursache für anhaltende Schmerzen und eingeschränkte Belastungsfähigkeit in der Bewegung, ob im Alltag oder bei Sport und Freizeit. Grund für Schmerzen und Einschränkung ist dann die extreme Abnutzung der schützenden Knorpelschicht, so dass Knochen auf Knochen reibt. Das tut nicht nur weh, sondern macht Bewegungsspielräume immer kleiner. Im schlimmsten Fall kann es zu einer völligen Versteifung des betroffenen Gelenks kommen.

Wer regelmäßig nach längeren Spaziergängen Schmerzen in der Leiste verspürt, die unter Umständen bis ins Knie ausstrahlen, sollte überprüfen lassen, ob der Auslöser dafür eine Hüftarthrose ist. Andere Auslöser können eine angeborene Fehlstellung des Gelenks (Hüftsdyplasie), hohe Belastungen (Beruf, Sport) oder Verletzungen durch einen Unfall sein. Ähnliche Symptome können auch beim Kniegelenk auftreten, so dass eine Kontrolle durch unsere Orthopäden auf den Saarterrassen in Saarbrücken ratsam ist. In vielen Fällen gibt es aber auch keinen bestimmten Auslöser, die Arthrose schreitet aufgrund des zunehmenden Alters fort.

Große Fortschritte in der Forschung.

Schon seit vielen Jahren bietet die Medizin die Möglichkeit, kaputte Gelenke durch künstliche zu ersetzen. Die Forschung hat auf dem Gebiet des Gelenkersatzes enorme Fortschritte gemacht: Inzwischen stehen Prothesen für etwa sieben verschiedene Gelenke (Hüfte, Schulter, Knie, Bandscheibe, Ellenbogen, Sprunggelenk, Finger) zur Verfügung. 2014 wurden laut statistischem Bundesamt allein für Hüfte und Knie rund 370.000 Prothesen implantiert.

Bei einem erfolgreichen Eingriff, führt der Gelenkersatz bei den Patienten schnell wieder zu mehr Lebensqualität.
Im besten Fall fühlen Sie sich als Patient sogar so fit wie früher und spüren nicht einmal, dass sie ein fremdes Gelenk haben.

Begrenzte Haltbarkeit.

Wichtig zu wissen: künstliche Gelenke funktionieren nur eine begrenzte Zeit.
Daher nehmen wir uns bei der präzisen Diagnostik viel Zeit mit Ihnen und erleichtern Ihnen die Entscheidung für oder gegen eine entsprechende Operation. Durch unsere Untersuchungsmethoden (u.a. Röntgen) erhalten wir Hinweise darauf, ob sich ein Gelenk noch retten lässt. Ist das ­­natürliche Gelenk noch einigermaßen intakt, sollte es möglichst erhalten werden. Zum Beispiel mittels gezieltem Muskeltraining, Physiotherapie und angepassten Sport. Schmerzmittel können zeitweise über schwierige Phasen hinweghelfen. Auch eine gelenkerhaltende Operation kann eine Option sein das Problem zu lösen. EZum Beispiel mit einer sogenannten Knochenumstellung: Dabei wird der Knochen so neu ausgerichtet, dass sich die schmerzhafte Reibung verringert.

Wir beraten Sie umfassend und finden die richtige Behandlungsmethode, um eine verbesserte Lebensqualität zu gewährleisten.