Eine Hyaluronsäure-Therapie kommt in großen und kleinen Gelenken, zur Behanlung von Gelenkverschleiß (Arthrose), zum Einsatz. Neben der „klassischen Behandlung“ von Knie- und Hüftgelenken ist es mittlerweile auch möglich, z.B. Schultereckgelenke, Wirbelgelenke, Sprunggelenke oder Kiefergelenke zu behandeln. Die Therapie mit Hyaluronsäure hat sich nachweislich bewährt.

In gesunden Gelenken spielt Hyaluronsäure, mit ihren schmierenden und stoßdämpfenden Eigenschaften, eine entscheidende Rolle und stellt das Stoffwechselgleichgewicht (Homöostase) sicher. Ist dieses im Gelenk durch Arthrose gestört, kommt es zu Entzündungsreaktionen, die den Knorpel dauerhaft schädigen.

Wirkungsweise

Mit einer Behandlung über eine Hyaluronsäure-Therapie wird die angegriffene Schutzschicht der Gelenkoberfläche aus Hyaluronsäure wiederhergestellt und der Knorpel vor weiterer Schädigung geschützt. Die Entzündung der Gelenkschleimhaut geht zurück.

Bei den meisten Patienten führt die Behandlung zu einer spürbaren Schmerzlinderung, einhergehend mit einer verbesserten Gelenkfunktion. Oftmals können Operationen am Gelenk vermieden oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Behandlung

Meist werden, abhängig vom verwendetem Präparat, mehrere (bis zu 5) einzelne Injektionen in wöchentlichem Abstand vorgenommen. Die Injektion ist schmerzarm (ähnlich einer Blutabnahme). Bei Bedarf kann die Hyaluronsäure-Therapie nach ca. 6 – 12 Monaten wiederholt werden.

Fragen?

Für eine eingehende Beratung zur Hyaluronsäure-Therapie in Saarbrücken stehen Ihnen unsere Orthopäden gerne zur Verfügung:

  • Dr. Marc Korpys
  • Dr. Yvonne Plitt-Wehnert
  • Dr. Wolfgang Loytved

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